Kurztrips

Petten aan Zee

Normalerweise fahren wir einmal im Jahr für ein verlängertes Wochenende nach Domburg in der niederländischen Provinz Zeeland. Leider war das im letzten Jahr durch Corona nicht möglich. Auch Anfang dieses Jahres waren die Corona-Zahlen dort noch zu hoch für einen Urlaub. Zum Sommer sahen die Zahlen dann doch langsam etwas besser aus, so dass wir uns auf die Suche nach einem Campingplatz machten. Nur ist Zeeland in den Sommerferien sehr beliebt und alle Plätze waren bereits belegt. Also musste eine Alternative her, gerne auch am Meer. Und so sind wir auf Petten aan Zee gestoßen. Auch nicht viel weiter zu fahren als nach Domburg, und der Campingplatz Corfwater liegt direkt am Meer. Und es war sogar noch etwas frei. Also schnell gebucht und gefreut!

Campingplatz Corfwater

Nach knapp 4 Stunden Fahrt erreichen wir den Campingplatz. Leider sieht das Wetter für dieses Wochenende gar nicht mal so gut aus. Es ist viel Regen angesagt. Aber wir hoffen darauf, dass sich das Wetter am Meer immer schnell ändert.

Unser Stellplatz in Corfwater

Der Campingplatz liegt etwa 100 Meter vom Meer entfernt. Die Stellplätze sind großzügig und bieten alle einen Stromanschluss. Obwohl es knapp 300 Plätze gibt, hat man nicht das Gefühl auf einem großen Platz zu stehen. Das kommt daher, dass der Platz wie eine Dünenlandschaft angelegt ist, mit Tälern und Senken sowie kleinen Hügeln, auf die sich die Stellplätze verteilen. Und morgens kann man an der Rezeption frische Brötchen bekommen.

Direkt am Strand befindet sich ein großer Strandpavillon, wo man mit einem schönen Blick auf das Meer essen und trinken kann.

Palendorp, ein Denkmal für den Ort, an dem Petten ursprünglich stand

Unser erster Spaziergang führt uns natürlich ans Meer. Und natürlich werden wir auch direkt nass. Leider von oben. Immerhin gibt es das erste Heineken des Urlaubs in der Strandbar.

Petten aan Zee

Petten ist mit knapp 1.700 Einwohnern recht klein. Außer ein paar kleinen Läden und Restaurants gibt es hier auch nicht viel zu sehen. Daher ist der Stadtbummel schnell vorbei. Natürlich werden wir auf dem Rückweg zum Campingplatz wieder nass …

Nachdem wir wieder durchgetrocknet sind, geht es zum Abendessen wieder in den Ort. In der Brasserie Zo Gewoon essen wir hervorragende Burger in schönem Ambiente.

Die Nacht verspricht sehr stürmisch zu werden. Und es soll auch wieder kräftig regnen. Daher beschließen wir den unteren Schlafplatz zu nutzen, da es hier doch wesentlich ruhiger ist als oben. Und wir schlafen wirklich sehr gut.

Ein Tag am Meer

Der nächste Morgen überrascht uns mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Also geht es nach einem kurzen Frühstück an den Strand. Hier ist erstaunlich wenig los. Immerhin ist gerade Hauptsaison. Aber es sind einige unerschrockene Kitesurfer unterwegs.

Die Nordsee bei Petten

Wir machen uns auf, den Strand Richtung Süden zu erkunden. In der Hoffnung, dass auf dem Weg vielleicht noch eine Strandbar für eine kurze Rast kommt. Die kommt aber leider nicht. Und da wir gerade Flut haben und der Strand deshalb irgendwann sehr eng wird, weichen wir auf den Dünenweg aus. Außer der schönen Dünenlandschaft gibt es hier aber auch nicht viel zu sehen. So kehren wir irgendwann wieder um, und sind nach gut 9 Kilometern wieder an unserem Bulli.

Blick über die Dünen aufs Meer

Schoorlse Duinen

Nach dem Frühstück wird zusammengepackt, aber es geht noch nicht direkt nach Hause. Ganz in der Nähe liegen nämlich die Schoorlse Duinen. Die Dünen sind ein Naturschutzgebiet, in dem es die mit 54 Metern höchsten Dünen der Niederlande gibt! In Hargen aan Zee gibt es einen großen Parkplatz, von dem aus man in wenigen Minuten zu einem tollen Strand und einer schicken Strandbar gelangt. Aber auch hier ist wieder fast nichts los. Vielleicht 20 Autos auf dem Parkplatz und der Strand fast menschenleer…

Susanne an den Schoorlse Duinen

Schoorl

Weiter geht es in das kleine Städtchen Schoorl. Das Besondere an Schoorl ist die Düne, die bis in den Ort reicht. Die Düne endet an einem kleinen Platz mit Cafés und Restaurants. Nach einem kurzen Stadtrundgang geht es dann weiter.

Klimduin (Kletterdüne) mitten in Schoorl

Den nächsten Zwischenstopp legen wir in Alkmaar für unseren obligatorischen Besuch bei Albert Heijn ein. Gerade die XL-Varianten der größten Supermarktkette der Niederlande haben ein wirklich beeindruckendes Sortiment. Es gibt dort einfach viele Dinge, die man bei uns nicht bekommt. Dazu gehört neben einer riesigen Auswahl an Chips und Gebäck auch ein ganzes Regal unterschiedlicher Nüsse und Nussmischungen in allen Variationen. Und Dosenbier ohne Pfand. Ideal als Reisebier, wenn man ins Ausland fährt. Mit vollem Einkaufswagen geht es dann aber doch so langsam in Richtung Heimat.

Unnützes Wissen

Gefahrene Kilometer694 Kilometer gefahren
Übernachtungen2 Übernachtungen
ReisezeitJuli/August 2021
Wanderungen
Wilde TiereGroße Heuschrecke (Grünes Heupferd)
Lagerfeuer
Kniffel-Partien

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